Buchspiegel (Flakon-Verpackung) für ANHALT. DER DIGESTIF. HELENA.
Kreativkonzeption, Entwicklung von Markenstory & Naming "Edition des Digestifs", Storytelling

Gestaltung und Illustration: Loup.

Sie ist die Tochter von Zeus und Leda, von sagenhafter Schönheit und erotischer Grazie, Sujet fürstlicher Begierden und Causa des Trojanischen Krieges: Helena, hedonistische Königin von Sparta, Gattin des Menelaos, Geliebte des trojanischen Prinzen Paris und Gattin seines Bruders Deiphobos. Muse von Heinrich Heine und Jaques Offenbach: Er komponiert ihr mit La belle Hélène eine revolutionäre Opéra-bouffe auf den sinnlichen Leib. Ihr widmet Auguste Escoffier, Maître de la Haute Cuisine, 1870 sein deliziöses Dessert Poire Hélène aus saftigen Birnen, Vanilleeis und flüssiger Edelschokolade. (…)

145 Jahre später entdeckt der leidenschaftliche Brenner Anhalt die flammende Rezeption. In ihr offenbart sich dem Digesteur die Rezeptur einer flüssigen Hommage an die Macht weiblicher Verführungskunst. Er weiß aus zwanzig Jahren Erfahrung: Helenas Weiblichkeit gebührt kein anderer als der Geist der Birne, dem Vollweib unter den heimischen Früchten. Und Anhalt kreiert einen wahrhaft hedonistischen Digestif aus der Essenz sorgsam ausgesuchter, sonnentrunkener Birnen. Bringt ihren köstlichen Nuancenreichtum mit reinem Eiszeitwasser zur vollen Entfaltung. Fügt das süßschwere Mark der Bourbon Vanille, Königin aller Gewürze, und die maskulinen Aromen herber Bitterschokolade hinzu. Verfeinert mit der Essenz von Rosen, der Edelsten unter den Blumen, und einem Hauch samtigem Caramel. Vollendet mit zitrischer Frische von Pomeranzenschalen. (...)


Jubiläumsbuch WAHL GmbH.
Kreativkonzeption, Interviews, Ideenentwicklung, Storytelling, Redaktion

Fotografie Olaf Nagel

Fotografie Olaf Nagel

Sanitär Wahl gehört zu den führenden Badgestaltern Deutschlands. Zum 40. Jubiläum bedankt sich das Geschäftsleitungs-Dreigestirn bei Kollegen, Kunden und Partnern mit einem 112-seitigen Buch. 9 Kapitel erzählen wahre Insider-Gschichten über das Unternehmen, seine Werte und Visionen, Menschen und Meilensteine.

In 40 Unternehmerjahren wird man mit allen Wassern gewaschen, vom Sturm im Wasserglas bis hin zu allen Strahlarten unserer Badobjekte: Wohlige Tropenschauer, quirlige Whirlpools und entspannende Dampfbäder. Aber auch harte Massagestrahlen. Was uns immer oben schwimmen lässt ist die Verantwortung für das Wohlergehen unserer 40 Mitarbeiter, ihrer und unserer eigenen Familien. (…)

1976. Sommer of Love. Schluss mit simpel. Eine mutige Entscheidung. (...) Farbfernseher lösen Schwarzweißbilder ab. Die Hippiebewegung erreicht ihren Höhepunkt. Immer bunter wird die Welt: Nur Bäder bleiben triste Nutznasszellen, Sanitärprodukte simpel. Die wenigen Standardobjekte lassen den Menschen keine Wahl. In diesem Manko erkennen wir unsere Chance und gründen ein Sanitärunternehmen. (...)

1977. Chance und Wagnis im Hinterhof. Ein rentenreifer Großhändler bietet uns seine Firma in der Senefelderstraße an. Mitten im Stuttgarter Westen, dem dicht besiedelsten Wohngebiet Deutschlands. Keine einfache Entscheidung: Wir würden ein kaum nutzbares Produktsortiment für eine nicht zu uns passende Kundschaft übernehmen: das Amerikanische Militär. Kaum Produkte, keine Kunden. Parkplätze schon gar nicht…


Kundenmagazin DORo, Dorotheum Wien.
Redaktion, Storytelling. Agentur Diva-e

 
Sabine Mellenthin, leserspezifisches Storytelling, Premium Kundenmagazin Dorotheum Wien

Voulez-vous Hermès avec moi? Tun Sie´s, denn die handgefertigten Seidentücher zählen zu den begehrtesten Edel-Accessoires überhaupt. Damit gehören Sie mit Grace Kelly und Königin Elisabeth II. zur seit 1937 wachsenden Fangemeinde der sogenannten Carrés. Die Ikonen der Modegeschichte aus dem französischen Traditionshaus Hermès atmen zeitlos elegante Klasse und werden weltweit wie Kunstwerke gesammelt. Fashionistas lieben die modischen Must Haves; Fälscher leider auch. Vertrauen Sie ruhig auf die Echtheit Ihres Originals: Wir kennen die Sicherheitsmerkmale der wertvollen Tücher.

„I like my money right where I can see it. Hanging in my closet.“ Carrie Bradshaw
Müssten wir die berühmteste Taschen-Ikone zur Königin küren, die Wahl fiele nicht schwer, sondern auf die Eine, Edle: Chanel. Die schwarze Schönheit aus dem Jahre 1978 gehört zu den lukrativsten Investment Bags der Welt: Damit investieren Sie in eine sichere Bank aus allerbestem Hause, von bleibendem Wert, Tendenz steigendend. Handhaben Sie es wie Carrie Bradshaw und tragen Sie Ihr vollendet elegantes Investment am Arm statt ins Schließfach. Und falls Ihre Luxustaschenkollektion jemals zu groß würde: Die zeitlos kultige Coco erzielt wunderbare Wiederverkaufswerte.


Guerilla PR Facebook, Hochland Kaffee Hunzelmann.
Kreativkonzeption, Ideenentwicklung, Storytelling

 
Fotografie Janis Willbold

Fotografie Janis Willbold

 

Liebe Maria Holanka de Dota, Ihr köstlicher Duft, Ihre sinnliche Aura und offene Art haben mich verzaubert! Ich möchte Sie näher kennenlernen, zumal wir beide offenbar Vieles gemeinsam haben.
Mit herzlichen Grüßen, N. Presso Kapsel

Sehr geehrter N. Presso Kapsel, obwohl ich solch schöne Komplimente häufig höre erfreuen sie mich stets aufs Neue. Ich staune über Ihren Wunsch mich kennenzulernen, bewegen wir uns doch in grundverschiedenen Welten. Sie, Herr Kapsel, sind ein Einzelgänger, gewöhnt an anonyme Lagerhallen und internationalen Börsenhandel. Ihre glamouröse Omnipräsenz stellt selbst George Clooney in den Schatten. So viel Popularität hat ihren Preis, darum haben Sie sich wohl die harte Schale zugelegt. Man sagt, Sie öffneten Ihr Innerstes nur unter massivem Druck und seien auf schnelle One-Cup-Stands aus. Tragen Sie den teuren Alumantel als Anti-Aging-Maßnahme? Oder in der mutigen Hoffnung auf ein Leben nach der Wertstoffsammelstelle?
Gürteltier und Gazelle haben nichts gemeinsam, außer dass beide zur Gattung der Säugetiere gehören. In diesem Sinne wünscht Ihnen alles Gute, Maria Holanka de Dota


Imagebroschüre, burkhardt leitner modular spaces.
Redaktion, Storytelling. Agentur Sabine Mescher Visuelle Kommunikation

Fotografie Max Leitner

Burhardt Leitner revolutionierte die Welt modularer Architektursysteme. Mit burkhardt leitner modular spaces, Istanbul, beginnt ein neues Kapitel Unternehmensgeschichte. Faszinierend dokumentiert auf 128 Seiten. Mit Stories über Architektursysteme, die atmosphärisch dichte Inszenierung und sinnlich-emotionale Interaktion mit dem Raum vollkommen neu definieren.

Temporäre Großbauten ziehen, gleich einem Kunstobjekt, Menschen magisch an. Ihre Großzügigkeit widerspricht gelernten Dimensionen, sie überrascht ebenso wie der ungewohnte Umgang mit Energien und Kräfteverhältnissen. Ihre konstruktive Perfektion fasziniert, ihr Raumvolumen impliziert das Erlebnis von Freiheit und Entdeckung. Temporäre Gebäude als inszenierte Orte sind per se durch ihre Architektur, Materialität, Gestaltung und Exponate museale Kraftfelder, die mental und emotional unmittelbar auf den Betrachter wirken. Bauwerk und Besucher, beides flüchtige Wesen, bilden eine temporäre dialektische Einheit.

Ein Riese namens pila IV. Das größte unserer Systeme ist für großvolumige Bauten in Außenbereichen, Messehallen und Ausstellungen konzipiert. pila IV macht es erstmalig möglich Flächen von bis zu 6 Metern aufzuspannen. Temporäre Großbauten ziehen, gleich einem Kunstobjekt, Menschen magisch an. Ihre Großzügigkeit widerspricht gelernten Dimensionen, sie überrascht ebenso wie der ungewohnte Umgang mit Energien und Kräfteverhältnissen. Ihre konstruktive Perfektion fasziniert, ihr Raumvolumen impliziert das Erlebnis von Freiheit und Entdeckung. Temporäre Gebäude als inszenierte Orte sind per se durch ihre Architektur, Materialität, Gestaltung und Exponate museale Kraftfelder, die mental und emotional unmittelbar auf den Betrachter wirken. Bauwerk und Besucher, beides flüchtige Wesen, bilden eine temporäre dialektische Einheit.


Kundenmagazin, Sehberatungszentrum Optik Nill.
Entwicklung Claim “Schön Sie zu sehen”. Kreativkonzeption, Interviews, Ideenfindung, Storytelling, Redaktion. Agentur NADINE NILL DESIGN

Brillenmacher Emil Spreitz. Von einem der auszog, seine Visionen zu leben. „Haus gebaut, Baum gepflanzt, Kinder gezeugt – und ich saß festangestellt im Führungssessel. Die Aussichten: Rosig bis zur Rente. Mein Bauch rief: raus hier! Also verließ ich mein altes Leben und übernahm eine Metzinger Manufaktur für Brillenkleinteile um fortan Fassungen zu fertigen. Als technikaffiner Quereinsteiger konnte ich Gewohntes ganz neu denken und unkonventionelle Lösungsansätze entwickeln. Dafür musste ich akribisch und eselsgeduldig durch Trial and Error bis in die Tiefen traditionsreicher Optikerkunst tauchen. (...)“


Falko Liecke. CDU Berlin-Neukölln. Wahlkampagne Bezirksbürgermeisterwahl 2016. Idee, Beratung, Kampagnen-Konzeption, Text

Falko Liecke ist stv. Bezirksbürgermeister in Neukölln: einer Stadt mit 330.000 interkulturellen Einwohnern und endlosen Problemen. Er will verändern und greifbare Ergebnisse, Bürgermeister werden für maximalen Gestaltungsspielraum. Mit einer Wahlkampagne die Stamm-, Erst-, Nicht- und Frustwähler abholt.

UNSER NEUKÖLLN BRAUCHT SENIORENFÜRSORGE. KEINE ALTERSANGST.

UNSER NEUKÖLLN BRAUCHT FACHÄRZTE. KEINE NOTSITUATIONEN.

UNSER NEUKÖLLN BRAUCHT MIETPREISBREMSEN. KEINEN MILIEUSCHUTZ.

UNSER NEUKÖLLN BRAUCHT SPORTSTÄTTEN. KEINE SPIELHÖLLEN.

UNSER NEUKÖLLN BRAUCHT FEUERWEHRMÄNNER. KEINE BRANDSTIFTER.


Kundenmagazin LOOK! Kreativkonzeption, Ideenentwicklung, Chefredaktion, Leitung des Projektteams. Agentur, Gestaltung, Bildmaterial: LOUP Markenstrategie & Design

Ihren 20. Geburtstag feierte die Werbeagentur mit einem Magazin: Voll inspirierender Insiderstories über treue Kunden, Agenturwerte und Arbeitsweisen. Zugleich wurde Wunschkunden Lust auf ein Rendez-vous mit Loup gemacht.

 

Meissen Porzellan Manufaktur

In Porzellan gemeisselt.
La maladie de porcellaine ergriff auch den sächsischen Kurfürsten August der Starke. Mit dem rigiden Engagement eines Süchtigen trieb er die Porzellanentwicklung voran. Er nahm den Alchemisten Johann Friedrich Böttger in Schutzhaft und befahl ihm, das Geheimnis des Weißen Goldes zu entschlüsseln. Nach jahrelangen Laborversuchen gelang Böttger 1708 der erste Brand eines weißen Hartporzellans in Europa. (...) Kaum tausend Tage später flogen trotz strengster Geheimhaltung der Rezepturen und Herstellungstechniken die ersten Fälschungsversuche auf. Es wurde höchste Zeit, Porzellane der Manufaktur Meissen zu kennzeichnen.(...)


cotonea Gesunde Baumwolle, Textkonzeption, Chefredaktion Kundenmagazin, visionäre Brand Story (Auszug)

Visual Storytelling Klaus Mellenthin

Inmitten der Industriellen Revolution 1855 im süddeutschen Bempflingen eine Baumwollweberei zu gründen, erfordert eine Vision - oder Mut. Die Gebrüder Elmer & Zweifel hatten beides und damit Erfolg. 160 Jahre später steht wieder ein mutiger Visionär an der Spitze des traditionsreichen Baumwoll-Unternehmens. Roland Stelzer macht die Marke Cotonea zum Global Player, dessen Baumwollfäden sich von Deutschland, über die Schweiz, nach Tschechien und Uganda bis Kirgistan spannen.

Reisebericht eines Visionärs. In welcher Welt von morgen wir leben wollen, entscheiden wir heute. Roland Stelzer hat sich entschieden. Für reine Biobaumwolle. Die seltene Naturfaser verlangt aufmerksame Pflege und viel Wasser. Uganda bietet beides: Junge Menschen voller Schaffenskraft, die sich trotz der Herrschaft marodierender Rebellen ein neues Leben aufbauen wollen. Und reichlich Regen, der die nach jahrelangem blutigem Bürgerkrieg brach liegenden Baumwollfelder zum Erblühen bringt.

Die Friedenserklärung in 2006 macht Stelzer zum Vielflieger. In seinem Reisepass drängen sich Entebbe-Stempel. In Gulu, der immergrünen Region im Norden Ugandas, wird Stelzer zum Partner eines Biobaumwoll-Anbauprojekts. Dessen junge Existenz sichert heute das Wohlergehen von 10.000 Menschen. (...) Eigenverantwortung, Selbstwertgefühl und eine gesicherte Zukunft für 20.000 Menschen. Täglich werden es mehr.


SPORTSLIFE Magazin. Reiserreportage Marokko (Auszug). Agentur DIVA-e

 

Fotografie Marion Tschelebiew

 

Ali, Babouches und nur ganz wenig Räuber. (...) Ali führt uns ins Innerste der tausendjährigen Medina, durch händlerpralle Straßenzüge in ein immer enger werdendes Labyrinth aus gleichförmigen Gassen. Schwere Stille schluckt Licht, Konturen und die fordernden Rufe der Muezzine. Orientierung ist nur noch Illusion. (...) Im Abenddämmern erreichen wir Djemma el Fna, den Platz der Gehenkten: Feuerschlucker fauchen silberschwarze Rauchsäulen in den Sternenhimmel. Neben bunten Karren mit Nüssen und Naschwerk ziehen Dentisten mit rostigen Zangen faulige Zähne aus schmerzverzerrten Mündern. Schlangenbeschwörer befehlen blechernd trötend armdicke Kobras zum Tanz. Gimbri-Spieler zupfen zarte Melodien in den dichten Lärm. (...)

In Abwesenheit einer Brücke balancieren wir über Sandsackinseln von einer Flussseite zur anderen – während wir uns mit den Augen an der vertrauten Dorfkulisse festhalten: In Ait-Ben-Haddou kämpften wir vom Kinosessel aus mit Lawrence von Arabien, litten mit Jesus von Nazareth, und vergaßen bei Gladiator das Atmen. Seit 1962 wurden hier über 20 Hollywood-Legenden gedreht. (…)

Nach ihrer Rückkehr leeren die Fischer den zappelnden Inhalt ihrer Netze auf den Boden der Hafenpromenade, der sich für wenige Stunden in einen schillernden Teppich aus Seefischen verwandelt. In die salzige Seeluft mischt sich der Duft von frischem Holz aus der nahen Werft. Seite an Seite liegen traditionell gezimmerte Fischerboote nebeneinander wie sauber abgenagte Walgerippe. (...)


IT-Personalberatung Dr. Dienst, Wenzel & Partner. Chefredaktion, PR, Storytelling (Auszug)

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Computer brauchen Daten. Menschen brauchen Zuwendung. Maschinen und Menschen sind auf vollkommen unterschiedliche Weise intelligent. KI Systeme können Routineaufgaben übernehmen und manche menschlichen Fähigkeiten durch Präzision und Schnelligkeit überflügeln. Sobald es um emotionale und soziale Intelligenz, um Beziehungsebenen geht, überflügeln wir KI.

Mit dem digitalen Wandel erfährt unsere bisher gültige zwischenmenschliche Kommunikations-, Beziehungs- und Wertekultur eine tiefe Transformation. Anonyme Formeln, abstrakte Zeichen und Zahlen verdrängen zunehmend Emotionen, Transparenz und persönlichen Kontakt. Per Klick bestätigen wir „Freundschaften“ oder fachliche Fähigkeiten algorithmischer Avatare. Wir stützen uns in unseren Entscheidungen zunehmend auf Algorithmen, deren Abläufe uns nicht mehr transparent sind. Computer treffen und kommunizieren ihre Entscheidungen rational, ohne für uns nachvollziehbare Erklärung. Das weiß jeder, der schon mal den Sprachassistenten seines Navis angeschrien hat: Künstliche Kommunikationskompetenz kollidiert mit unserem intuitiven Bedürfnis nach Menschlichkeit, Verständnis und Zuwendung. (…)


Sehberatungszentrum Optik Nill. Chefredaktion, Fundraising (Auszug)

 
Sabine Mellenthin, Spezialisitin für Storytelling, Non Profit, Fundraising, Hilfe zur Selbsthilfe, Soziales, Gesundheit

(...) Hilfe zu Selbsthilfe ist das Konzept des Fördervereins Brücke Balingen-Bangladesch, MATI Bangladesch und Optik Nill. Gemeinsam bauen sie die erste Augenhospitanz mit Optikerwerkstatt in Hurzikanda, Bangladesch auf: Einem Staat, in dessen bitterarmem ländlichen Norden 750.000 blinde Menschen leben. Durch fehlendes Vitamin A verlieren viele Kinder ihr Augenlicht, oft schon vor ihrer Geburt im Bauch der mangelernährten Mutter. Durch rechtzeitige und richtige medizinische Behandlung könnten die meisten Augenleiden geheilt, fast alle Erblindungen und deren Folgen – soziale Ausgrenzung, totale Abhängigkeit und völlige Verarmung – vermieden werden. Grauer Star beispielsweise wird in einer 10 minütigen Operation entfernt. Doch einheimische Augenärzte meiden die ländlichen Regionen. Sie müssten auf die in Städten deutlich bessere Bezahlung, berufliches Prestige und Lebensstandard verzichten. (...)